Evangelische Kirchengemeinde Mönsheim

Herzlich willkommen auf unserer Homepage. Schön, dass Sie sich für unsere Kirchengemeinde interessieren. Wir haben Ansprechpartner, Gottesdienstzeiten, verschiedene Angebote und aktuelle Neuigkeiten für Sie zusammengestellt.

Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Wir freuen uns über persönliche Begegnungen.

Bilderstreifen

Aktuelle Mitteilungen


Trinitatis, 7. Juni 2020
Kreuz und Wolke mit Sonnenstrahl

Predigttext: 4. Mose 6,22-27

Wochenlied: Gelobet sei der Herr (EG 139)

Opferzweck: Eigene Gemeinde

Wochenspruch: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. (2. Korinther 13,13)


Unser Gemeindeleben in „Coronazeiten“

Auch wenn viele Veranstaltungen immer noch nicht stattfinden dürfen, ist trotzdem einiges möglich:

* Gottesdienste: Sonntags um 10 und 11 Uhr auf dem Dobel
Bitte bringen Sie Ihr Gesangbuch mit. Es gilt nach wie vor: Gelebte Nächstenliebe bedeutet in dieser Zeit „Abstand halten“.

* Sich untereinander verbunden wissen und füreinander da sein im Gebet und in Gedanken, Gespräche führen mit Abstand, einander zuwinken, anrufen, helfen, Freude machen.

* Die Kirchenglocken läuten jeden Tag 4x und laden ein zum Gebet: Morgens um 6 Uhr, mittags um 11 Uhr, nachmittags um 15 Uhr und abends um 19:30. Sie rufen uns zum Gebet und verbinden uns untereinander hier am Ort und mit Menschen in aller Welt. Für alle, die dafür Worte suchen, liegen in der Kirche Gebete aus. Ansonsten gibt es in den unterschiedlichen Gesangbüchern unserer Kirchen viele Gebete und Liedstrophen, die gebetet werden können und auch in der Bibel zum Beispiel Psalmen.

* Unsere Kirche ist tagsüber geöffnet: Es soll Raum und Möglichkeit sein für Stille und Gebet. Dort liegen Predigten, Gebete und Bibelverse zum Mitnehmen für sie selbst und auch zum Weitergeben aus. Die Predigten werden jeweils sonntags nach dem Gottesdienst in der Kirche ausgelegt.

* Gottesdienste und Andachten: Wer nicht zu den Gottesdiensten kommen kann oder möchte, kann zuhause Gottesdienst feiern. Dann sind wir dennoch in Gedanken untereinander verbunden. Gut, dass es so viele verschiedene, auch elektronische Angebote gibt. Eine gute Zusammenstellung der Online-Angebote finden Sie auf der Homepage des Kirchenbezirks. Wer kein Internet hat findet Andachten und Gottesdienste auch in Funk und Fernsehen: Zum Beispiel Evangeliumsrundfunk (ERF), Bibel TV und die geistlichen Angebote anderer Fernsehkanäle.

* Seelsorge: Auch wenn das Pfarramt für Besuche geschlossen ist, melden Sie sich bitte gerne, wenn Sie ein Anliegen haben oder einfach nur reden oder beten möchten.

* Spenden und Opfer: Herzlichen Dank für alle Opfer und Spenden, die in den letzten Tagen eingegangen sind. Gott segne Gebende und die Verwendung der Gaben.

* Konfirmanden: Für die Konfirmanden fällt zwar auch der Unterricht aus, aber wir sind in unserer elektronischen Konfigruppe untereinander verbunden, damit der Kontakt untereinander nicht abbricht.

* Jugendtreff „Mehr“ via Internet

* Balkonmusik: Schon gehört? Ca. jeden zweiten Abend um 19 Uhr ist Trompetenmusik rund ums Pfarrhaus zu hören. Die Tage können im Pfarramt (Tel. 7304) erfragt werden.

Segensleine neben der Nikolauskirche

* Segen TO GO …jetzt auch in Mönsheim! Wir schließen uns dem Angebot vom Evangelischen Jugendwerk Leonberg an und haben jetzt auch bei uns eine sogenannte „Segensleine“ aufgehängt. Die Leine ist unter der Treppe am seitlichen Eingang zur Kirche gespannt und wird immer wieder mit neuen Tüten aufgefüllt, die mitgenommen werden dürfen. In den Tüten befindet sich entweder ein Segen, ein Bibelvers oder eine kurze Andacht. Kommt vorbei und nehmt euch den Segen TO GO!

* Angebot der Jugendmitarbeitenden von CVJM und Kirchengemeinde

  • Einkäufe
  • Botengänge
  • Stundenweise Kinderbetreuung (bei Ihnen vor Ort)
  • Den Hund ausführen
  • Eine dringliche Erledigung

Melden Sie sich bei unserer Jugendreferentin Daniela Hirschmüller, die Ihnen gerne Unterstützung vermittelt!

Erreichbar unter: 01578-1670346 oder daniela.hirschmueller@outlook.de


Urlaub Pfarrehepaar Haffner

Das Pfarrehepaar hat Urlaub vom 8. Juni bis 14. Juni. Vertretung in dringenden Fällen hat Pfarrerin Rüb aus Wimsheim, Telefon 07044-940354 oder Handy 0151-70361817


Gottesdienste in den nächsten Wochen

Impuls zur Woche
See in den Bergen

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie wohltuend ist es, plötzlich keine Geräusche, keinen Lärm mehr zu hören. Zum Beispiel wenn ich beim Spazieren gehen um die Ecke biege und mit einem Augenblick ist das ständige Rauschen der Autobahn nicht mehr da. Oder jemand schließt die Tür und das Gemurmel im Büro nebenan, die telefonierenden Stimmen sind weg. Stille tut gut. Denn wenn plötzlich all der Lärm verstummt, nehme ich wahr, wie laut eigentlich die Welt um mich herum ist. Und dann erst höre ich auch anderes. Zum Beispiel, wie fröhlich die Vögel singen, die Grillen zirpen, wie der Bach plätschert. Stille tut gut.

Wenn von Stille die Rede ist, geht es aber nicht nur um das, was ich mit den Ohren erfassen kann. Dazu gehört auch das, was innerlich in mir tönt und rumort. Zum Beispiel die Sorgen und Gedanken, die mich umtreiben und die Überlegungen, mit denen ich mich beschäftige. Manchmal sind es eher vordergründige Dinge, die Kopfzerbrechen bereiten können. Zum Beispiel die Frage, wie ich den Tag gestalten soll oder wie ich den Abend verbringen will. Andere treibt die Frage um, wie es mit der Ausbildung der Kinder oder er eigenen Arbeit gehen wird oder welches Ziel ich mir im Leben setzen möchte. Vermutlich haben die meisten schon diese innere Unruhe erlebt, die einen in solchen Fällen packt. Und je nach Veranlagung beschäftigt das Menschen mehr oder weniger intensiv. Manche liegen die halbe Nacht schlaflos im Bett. Andere sind kaum fähig, dem Gegenüber zuzuhören, weil die Gedanken immer wieder zu ihrem Problem abschweifen. Sie finden nur schwer zur Ruhe.

Und dann sind da noch all diejenigen Menschen, die ständig in Fahrt sind. Nur kein Stillstand, es muss immer was laufen. Sie halten es kaum aus, wenn mal weniger los ist, fühlen sich dann ausgebremst und empfinden jede Art von Ruhe unangenehm, die es zu unterbrechen gilt. Mitunter ist es zwar ganz gut, solche Menschen um sich zu haben, da wird es nie langweilig. Aber sie können auch ganz schön anstrengend sein mit ihrem permanenten Aktionismus.

Wie wohltuend ist, wenn es gelingt innerlich und äußerlich zur Ruhe zu kommen. So wie es in diesem Psalmvers beschrieben wird. Ein Innehalten in der Hektik des Lebens. Manchmal

passiert das ganz von selbst. Ein schöner Spaziergang oder anregende Musik zum Beispiel können so eine Empfindung auslösen. Meine Seele ist stille zu Gott schreibt der Psalmbeter.

Plötzlich sind all die Fragen nicht mehr wichtig, die mich gerade noch so sehr beschäftigt haben. All das wird zur Nebensache. Die Probleme lösen sich zwar nicht einfach in Luft auf, aber sie stehen nicht mehr im Vordergrund und ich habe den Blick wieder frei. Das tut gut und ist oft der erste Schritt zu einer guten Lösung. Und das Schöne ist, ich muss nicht nur darauf warten, dass so etwas passiert, sondern ich kann auch etwas dafür tun. „Ich geh mal raus an die Luft, damit ich den Kopf frei kriege.“ Das ist so ein einfacher Tipp, der helfen kann. Vielen hilft es auch zum Gottesdienst zu gehen oder sich Zeit zum Gebet zu nehmen. Wer das versucht, kann ebenso wie der Psalmbeter die Erfahrung machen, dass ihn die Stile zu Gott hinführt. Wenn all das Laute um mich herum und in mir selbst verstummt ist, in den Hintergrund getreten, kann ich aufmerksam dafür werden, wo Gott hilft.

Der Psalmvers möchte ermutigen, die Gelegenheiten zum Innehalten zu ergreifen. Das kann ein Gespräch mit den Nachbarn sein oder die Gottesdienste auf dem Dobel am Sonntagmorgen oder entspanntes Lesen eines guten Buchs oder eben das persönliche Gebet. Manchmal hat es sogar auch seine guten Seiten, wenn ich nicht mehr überall hingehen kann und die Auswahl an Ablenkungen kleiner ist. So finde ich zur Stille. Und dann auch zu Gott, der mir hilft.

Erholsame Zeiten wünschen
Ihre Pfarrers Erika und Daniel Haffner


Gebetsvorschlag von Johannes Hartl

(veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Gebetshauses in Augsburg)

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste alle, die trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.

Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen,
sich einsam fühlen, niemanden umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.

Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt,
dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.
Danke!

Amen.