Evangelische Kirchengemeinde Mönsheim

Herzlich willkommen auf unserer Homepage. Schön, dass Sie sich für unsere Kirchengemeinde interessieren. Wir haben Ansprechpartner, Gottesdienstzeiten, verschiedene Angebote und aktuelle Neuigkeiten für Sie zusammengestellt.

Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Wir freuen uns über persönliche Begegnungen.

Bilderstreifen

Aktuelle Mitteilungen


8. Sonntag nach Trinitatis, 2. August 2020
Waldweg bei Sonnenuntergang

Predigttext: Jeremia 1,4-10

Wochenlied: Sonne der Gerechtigkeit (EG 262)

Opferzweck: Diakonie Deutschland

Wochenspruch: Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. (Epheser 5,8b.9)


Gottesdienste in den nächsten Wochen

Die Gottesdienste finden unter den folgenden Umständen statt (Stand 31.7.2020):

  • Gottesdienste finden vorerst nur im Freien statt (bei jedem Wetter), da hier keine Beschränkung der Personenanzahl mehr besteht. Deshalb gibt es auch nur noch einen Gottesdienst um 10:30 Uhr. Im Kirchengebäude wären zur Zeit nur ca. 30 Personen erlaubt.
  • zwei Meter Abstand zwischen Gottesdienstbesuchern, die nicht zur gleichen Familie oder dem gleichen Haushalt gehören; die Bestuhlung ist dementsprechend gestaltet
  • singen mit Mundschutz ist erlaubt
  • Wir dürfen keine Gesangbücher ausgeben. Bringen Sie bei Bedarf Ihr eigenes mit.


Impuls zur Woche
Quelle bei der Landesgartenschau

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein schönes Fleckchen ist da auf dem Bild zu sehen. Es ist schon fast verwunderlich, dass die Plätze noch alle frei sind. Geschützt von einer Mauer, die den ganzen Trubel fernhält bieten wunderschön grünes Gras und die Schale mit dem sanft sprudelnden Wasser, wirklich eine Oase der Ruhe.

Vielleicht sind sogar manche von Ihnen schon auf diesen Stühlen gesessen, letztes Jahr bei der Bundesgartenschau in Heilbronn. Dort haben die Heilbronner Kirchen einen Kirchgarten gestaltet mit dieser Ruhezone und daneben eine kleine Bühne, bei der man Andachten, musikalische Angebote und Vorträge miterleben konnte. Oder es konnten sich die Menschen ausruhen, die zuvor die verschiedenen Themengärten mit den Obstbäumen oder den Blumen oder den Gartenkräutern durchwandert hatten. Oder die den langen Weg durchs Gelände am Neckar entlang hinter sich hatten. Sicher gab es auf der Gartenschau auch Alternativen der Erholung etwa in einem der Gartencafés oder auf den Sitzbänken neben den Spielgeräten oder auf der Wiese beim Teich mit Blick auf den Neckar und die Silhouette der Altstadt.

Wo immer wir Erholung suchen, eine Auszeit oder einen Augenblick des Innehaltens, da stellt sich mir allerdings auch die Frage, welche Art der Erholung ich nun gerade brauche und was mir im Augenblick gut tut. Vielleicht fröhliche Menschen um mich herum, oder etwas leckeres zu Essen oder doch nur einfach sitzen und niemanden neben mir, der die Stille unterbricht? So unterschiedlich die Bedürfnisse der Menschen, so verschieden sind auch die Antworten darauf, wo ich Kraft schöpfe und worauf ich mein Leben baue. Der Psalmbeter der Bibel hat eine klare Antwort für sich gefunden: Bei dir ist die Quelle des Lebens sagt er zu Gott in seinem Gebet und Bekenntnis, in Psalm 36.

Mir gefällt der Vergleich mit der Quelle. Denn die Quelle steht für frisches Wasser, eben nicht in Flaschen abgefüllt, in Gefäßen abgemessen oder gar abgestanden, sondern frisch. Wer in diesen heißen Tagen unterwegs ist, weiß so einen erfrischenden Schluck Wasser sicherlich zu schätzen. Und die trockenen Böden in Garten und auf den Feldern machen ebenfalls deutlich, wie dringend wir auf frisches Wasser angewiesen sind.

Und noch etwas scheint mir in diesem Vergleich wichtig: Eine Quelle ist kein Wasserhahn. Da wird nichts auf- oder abgedreht, sondern aus der Quelle fließt es einfach heraus. Ohne Unterbrechung quillt das lebensspendende Wasser hervor und ohne mein Zutun.

Genau so hat der Psalmbeter das Wirken Gottes erlebt. Als lebensspendende Quelle immer neuer Kraft und Hoffnung für seinen Alltag. Wir müssen selbst nichts dafür tun, dass Gott da ist, so wenig wie wir gezwungen sind, für das Sprudeln einer Quelle zu sorgen. Das können wir getrost Gott überlassen. Er tut uns Menschen Gutes. Und das in überreichem Maß und zu jeder Zeit. Nicht nur ein dünnes Rinnsal an Kraft und Hoffnung bekomme ich da, bei dem ich Angst habe, dass es gleich wieder versiegt. Nein wie ein breiter Fluss, der alles durchtränkt ist Gottes Kraft. Du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom. So beschreibt es der Psalmbeter.

Viele Zeiten voll neuer Kraft wünschen Ihnen Erika und Daniel Haffner